Charachorum

Die legendäre Stadt, die Genghis Khan in 1200 im Orkhon Tal gründete, befand sich auf der Seidenstraße. Im Jahre 1235 baute sein Sohn Ogoodei die Stadt aus und bildete eine Mauer, die die Stadt einmal komplett umringte. Das ganze Mongolische Reich wurde von dieser Stadt aus dirigiert, bis der Chubilai Khan seinen Hauptsitz nach Peking verlegte.

Die Stadt Carachorum (englisch: Karakorum) war nicht nur das Zentrum der Politik, sondern auch der Ökonomie, der Verwaltung, der Religion und war obendrein eines der größten Foren der Zivilisation. Die Fläche, die die Stadtmauer umrandete, war 400km2 groß. Die Stadt besaß vier Steinschildkröten und einige von ihnen sind bis heute noch zu besichtigen.

Die Schildkröten wurden von den Mongolen im 8. Jahrhundert vergötterten. Sie symbolisierten Langlebigkeit, Solidarität, Unabhängigkeit und sind zudem das Tier des Wassers. Und genau aus diesen Gründen wurden die Schildkröten in Carachorum aufgestellt. Sie haben sie gegen die Überschwemmung und für das unendliche Leben eingesetzt.

Die Stadt wurde 1380 von den Ming Truppen komplett zerstört. Nur wenige Relikte, wie die zwei Granitschildkröten, die Basis des Palastes, ein paar Steinlöwen, zwei Säulen und wenige Spuren von Bewässerungskanälen blieben übrig. Dieser Ort und Carachorum werden seit 1961 geschützt und Forscher fanden in dieser Stadt mehr als 230 verschiedene Münzen aus verschiedenen Ländern.

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