Uiguren und Kitanen

Uiguren und Kitanen

Die Uiguren

Die Uiguren waren einst türkisch sprechende Nomaden, die in Zentralasien gelebt haben. Sie dürfen nicht mit den heutigen Uiguren verwechselt werden. Das zweite Königreich des blauen türkischen Volkes litt viel unter blutrünstigen Plots. Untergruppen fingen an zu rebellieren. Die Uiguren brachen in Meuterei aus und schafften es, die Türken zu stürzen. Der damalige Khan Peilo behauptete sich gegen sie und gewann die Unabhängigkeit. Später etablierte er seine Beziehungen zu den Tangs in China. Sein Erbe Moyanchur wurde in 747 gekrönt und musste sich den Aufständen der uigurischen Adligen stellen. Diese Ereignisse zeigen, dass der europäische Mythos der starren Autorität der orientalischen Anführer falsch war. Fakt ist, dass die zentralasiatischen Führer wenig politische Macht hatten. Die Adeligen hatten im Grunde so viel Unabhängigkeit, dass sie im Stande waren, ein ganzes kontrolliertes System zu beenden. Diese Art von politischer Struktur war effizient in den nomadischen Monarchien.

Nachdem der Khan Moyanchur die Rebellen besiegt hatte, führte er die Uiguren in den Krieg, um den Fortbestand des Landes zu sichern. Er besiegte die Turgeschs und die Kirgisen. Später führten die Uiguren Feldzüge gegen ihre Feinde, um ihre Vorherrschaft zu etablieren. Sie nahmen an vielen Kriegen und chinesischen Rebellionen teil. Aufgrund der Beziehungen zu Tibet waren es den Uiguren möglich, mit China und Tibet Allianzen und Koalitionen zu bilden und gemeinsam gegen Ihre Feinde zu kämpfen.

Die Kämpfe schwächten das Reich der Uiguren. Im 9. Jahrhundert mussten sich die Uiguren den separatistischen Zweigen stellen. Hauptsächlich jedoch dem kirgisischen Herrscher Ajo, der 818 die Unabhängigkeit seiner Nation erklärte. Den Uiguren drohte nun, dass sie in ihr Territorium nochmals einmarschieren… was 840 geschah. Die kirgisische Armee nahm daraufhin sowohl die Hauptstadt als auch den Schatz ein und warf alle Bewohner raus. Die übrig geblieben Uiguren wurden von Pan geführt und flüchteten Richtung Dsungarei. Manche von ihnen flüchteten noch weiter in den extremen Oste, in das Gebiet der Mandschuren.

Die Uiguren lieben den Spirit der Natur und die der Dämonen, doch während der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts konvertierten sie zum Manichäismus. Der Manichäismus kam aus dem Iran und war ein Mix aus Agnostizismus und Christentum. Er war eine neue Religion mit neuem Alphabet, das von der sogdischen Sprache abgeleitet wurde.

Die Kitanen

Kitanen waren eine mongolische Minderheit. Sie waren zwar nicht die Vorfahren der gegenwärtigen Mongolen, doch die Sprache, die sie sprachen war die der Sprache der westlichen Mandschurei recht ähnlich. Das System der Kitanen basierte auf die Wahlmonarchie. Die Repräsentanten der acht Kitanen Klanen wählten zusammen einen weiteren Repräsentanten für drei Jahre. Dank dieses Systems konnten die Kitanen die meiste Zeit des 9. Jahrhunderts ohne Krieg verbringen.

907 erklärte sich der Führer Elui Ambagan zum alleinigen Herrscher und widersprach auf diese Weise seiner eigenen Funktion. In den folgenden Jahren eroberte er seine Nachbarländer. Dies verschaffte ihm Ansehen in Zentralasien. Als er starb, führte sein Sohn Deguan sein Königreich weiter. Es blieb stabil und er führte es so weiter, wie er es übernommen hatte. 936 kamen dem Königreich 16 Provinzen hinzu, darunter auch Peking. Auf diese Weise zwang er die Chinesen seinen Titel und seine Stellung anzuerkennen.

946 übernahm Deguan die chinesische Hauptstadt und führte gleichzeitig die Liao-Dynastie ein. Das neue Reich erfüllte mehrere Aufgaben: Geschäfte mit Südchina zu ermöglichen und die  Bevölkerung im Nordosten zufriedenstellen. Von 966 bis 973 führte das Liao-Reich mit den Tataren Krieg und die Liao-Kitans zogen weiter in den Süden. Sie verbrachten die folgenden zwanzig Jahre unter der Herrschaft der Tataren.

Die Jurchen sprachen die Sprache der Mandschus. Als die Liao-Dynastie unter den Kriegsausgaben litt, erkannten die Jurchen ihren Vorteil und attackierten sie, so dass die Liao-Dynastie 1125 endete.

Der Prinz Elui Dashi versuchte mehrere Male die Jurchen anzugreifen, doch er schaffte es nicht, damit sein Königreich zu sichern. Er floh mit nur kleiner Entourage in den Westen, wo er auf Seldschuken traf. In 1141 griff der seldschukische Sultan Sanjar den Prinzen an. Elui Dashi konnte sich erfolgreich verteidigen und ließ daraufhin in Zentralasien einen kleinen Staat gründen. Später eroberte er sowohl die Kitanen als auch die Kara-Kitanen.

   

Die aristokratischen Nomaden benutzten das iranische Alphabet und dessen Phonetik, die Regierung des Liao-Reiches hingegen das chinesisch administrative Modell. Die Kitans waren sehr kultivierte Menschen und hatten eine Akademie, die sich Han Lin nannte. Dort unterrichteten sie die Prinzen in der chinesischen und in kitanischer Sprache.

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