Mongolei von 1691 bis 1911 - Die Mandschu Herrschaft

Mongolei von 1691 bis 1911 - Die Mandschu Herrschaft

Die Mandschus eroberten sowohl die Innere als auch Äußere Mongolei und wurden Herrscher des Landes. Die Adligen allerdings durften ihre Titel behalten.

Die Qing Regierung strukturierte die Verwaltung der inneren Mongolei neu; die 24 Provinzen der Inneren Mongolei wurden auf 6 Regionen aufgeteilt. Zudem wählte sie einen Präsidenten für die Äußere Mongolei. Er kam aus Uliastai. Einen weiteren Regierungspunkt gab es in Ich Churee. Als die westliche Mongolei gegen die Mandschus verlor, zog die letzte Regierung nach Chovd (1725). Die Mandschu Regierung gründete vier Provinzen. Eine von ihnen wurde Provinz des Sain Khans, als Tribut zu seinem Beitrag im Krieg gegen die Oiraten.

Als die Mongolen in 1639 zum Buddhismus konvertierten, wählten sie einen Führer, der den Buddhismus im Land leiten sollte; er bekam den Titel Bogd. Der Bogd war für alle religiösen Angelegenheiten zuständig. Zu der Zeit der Mandschu-Herrschaft in der Mongolei, durften die Mongolen den Bogd als ihren offiziellen buddhistischen Anführer der Mongolei beibehalten.

Das mongolische Volk widerstand mit Rebellionen und Meutereien dem Mandschu-Imperialismus. 1755 nahmen viele Mongolen an einem Angriff teil, der in der westlichen Mongolei stattfand. Zu den Rebellen gehörten Boschigt Galdan, Amarsanaa und Chingunjav. Anfangs war der Angriff ein Erfolg, doch die Mandschus gewannen schnell die Oberhand und bestraften die Rebellen brutal. Amarsanaa konnte aus der Mongolei fliehen und fand Zuflucht in Russland, wo er auch starb. Alle anderen wurden getötet.

Die Gesetze der Mandschus deckte das gesamte mongolische Leben ab. “Khalkh Juram” hieß das offizielle gesetzliche Dokument von 1709 bis 1795. Ab 1817 wurden die „gesetzlichen Schriften der Inneren Mongolen“ (63 Bände unterschiedlicher Gesetze) eingesetzt.

Während der Herrschaft der Mandschus lebte die mongolische Literatur auf. Die Poeten und Schriftsteller schrieben wundervolle religiöse Texte, der bekannteste unter ihnen war der von Lama Danzanravjaa. Er lebte im 19. Jahrhundert und war zudem ein sehr talentierter Bühnendichter. Sein bekanntestes Werk ist „Saran Chochoo“.

Die Mandschu-Regierung unterdrückte jede Autonomie in der Mongolei. Insgesamt stand das Land 120 Jahre unter der Herrschaft der Mandschus und spielte nur eine kleine Rolle in der Qing-Dynastie.

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