Der Kloster Amarbayasgalant

Das Kloster Amarbayasgalant, "Kloster der ruhige Glückseligkeit", ist in der Nähe des Flusses Selenge gelegen, am Fuße des Berges Burenkhan. Es ist eins der drei größten Klöster der Mongolei.
Der Mandschu-Kaiser Enkh Amgalan Khan baute das Kloster im 18. Jahrhundert, in Erinnerung an die erste Bogd Gegeen, Zanabazar, um dessen sterblichen Überreste zu erhalten und zu bewahren. Der Bau begann im Jahre 1727 und wurde im Jahre 1737 beendet. Um dieses prächtige Kloster zu errichten, wurden 3.730 kg Silber aus der Staatskasse verwendet. Der Kaiser persönlich schrieb eine Nachricht auf ein Schild in vier Sprachen (Mongolisch, Tibetisch, Mandschu und Chinesen), um seine Macht und Sicherheit zu symbolisieren. Dieses befestigte er am Eingang des Haupt-Tempels. Es ist eines der wenigen Klöster, welches teilweise die Zerstörung von 1937 der Sowjetunion entging. Die Gebäude des Hauptteils wurden verschont, doch die Thangkas, die Statuen und die Manuskripte wurden geplündert. Alle Lamas an diesem Ort wurden hingerichtet, dadurch wurde das Kloster in den folgenden 50 Jahren vernachlässigt. Seit 1998 arbeiten die Lamas an der Wiederherstellung des Klosters und neue Statuen wurden in Neu Delhi, Indien bestellt.

Dieses Kloster ist eine archäologische Besonderheit. Der Stil ist hauptsächlich chinesisch, mit mongolischen und tibetischen Einflüssen. Der Ort ist symmetrisch und die Hauptgebäude folgen einander, entlang der Nord-Süd-Achse; die anderen Gebäude sind auf parallelen Querachsen aufgebaut.

Heute können Sie 28 Gebäude sehen, das Augenmerk fällt jedoch auf einen zweistöckigen Tempel, mit einer Fläche von 32 Quadratmetern, das für Zeremonien genutzt wird. Dieser bemerkenswerter Bau ist stolze 300 Jahre alt.

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