Uliastai

Uliastai ist die Hauptstadt des Zavkhan Provinzes und ist im Westen der Mongolei gelegen. Die Stadt ist 1115km von Ulan Bator entfernt und ist in einem Tal gelegen. Dieser Tal ist von Bergen umgeben und dort gelegen, wo sich der Chigestei Fluss und der Bogd Fluss kreuzen. Noch im Jahre 2010 zählte die Stadt mit ihren 24.276 Einwohnern, als die 10. meist Bevölkerte Stadt der Mongolei, doch die Einwohnerzahl sank enorm runter. Heute zählt die Stadt nur noch etwa 16.000 Einwohner und ist auf Rang 16.

Geschichte

Khovd und Uliastai zählen mit zu den ältesten Städten der Mongolei. Uliastai war für eine lange Zeit eine wichtige gewerbliche Stadt von Zentralasien. Bis zum 20. Jahrhundert stoppten normalerweise viele Karawanen in dieser Stadt, da sie mit Urga (heute Ulan Bator) im Osten und mit Khovd im Westen verbunden war. Auch andere Städte, wie Barkol und Hohhot (China) waren mit ihr verbunden.

Während die Qing Dynastie die Mongolei regierte, machten die Manchus die Stadt in 1733 zum militärischen Standort. Zu dieser Zeit war Uliastai die Hauptstadt der "äußeren Mongolei", weil der Generalgouverneur Qing Amban seine Verwaltungen dort errichtet hat, um die mongolischen Khalkhs im Osten und die Oriaten im Westen zu beobachten. Zum Höhepunkt der Festung lebten etwa 3500 Soldaten in ihr und die Stadt war umzingelt von den Camps der chinesischen Kaufleuten.

Während der populären Revolution 1911 flohen die militärischen Gouverneure mit samt Personal und der militärischen Wache aus Uliastai. Sie wurden von den Kasachischen Truppen beschützt.

Einige Spuren der Manchu Herrschaft sind noch immer in der Stadt erkennbar, wie die Ruinen der Festung des Gouverneurs, die sich an dem Ufer des Bogd Flusses befindet, unweit des Zentrums der Stadt. Einige der Fessel- und Foltergeräte der Manchus werden im National Geschichtsmuseum in Ulan Bator gezeigt.

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