Buddhismus in der Mongolei

Buddhismus in der Mongolei

Die ersten buddhistischen Tempel der Mongolei entstanden zu Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr., während der Zeit der Hunnen. Von 330 bis 550, während der Periode des Niruns, war Buddhismus die Hauptreligion des Staates und mehr als zehn Königreiche bekamen aufgrund dessen buddhistische Titel verliehen. Die, die dem Buddhismus nicht folgten, entschieden sich für den Schamanismus und praktizierten die alten schamanischen Bräuche. Später, nachdem die Yuan-Dynastie fiel und Kubilai Khan Lama Pagva zum spirituellen Führer ernannte, wurde der Buddhismus zum zweiten Mal die Hauptreligion des Staates, doch der Schamanismus blieb dennoch die Hauptreligion des Volkes.

Im 16. Jahrhundert wurde der Buddhismus zum 3. Mal die Hauptreligion des mongolischen Staates. 1587 verlieh Alten Khan zum ersten Mal den Titel Dalai Lama „Ozean der Weisheit“. Ihn erhielt Sodnomjamt, der Führer der „gelben Sekte" des tibetanischen Buddhismus, das Volk jedoch praktizierte erst seit dem 19. Jahrhundert den Buddhismus.

Die Hochzeiten des Buddhismus waren zum Ende des 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit den hilfreichen Einflüssen der Manschus schafften es die Mongolen, mehr als 700 Klöster im ganzen Land aufzubauen, in denen mehr als 30.000 Lamas ihr Zuhause fanden. Die Manschus (LINK!) strebten danach, den Buddhismus in der Mongolei weiter zu entwickeln. Ihr Ziel war es, die einheimische Kultur des Landes auslöschen und dadurch die potenziellen politischen Widerstände gegen ihres eigenen Systems zu minimieren. Sie wollten sicherstellen, dass die Klöster die Menschen einnahmen. Sie hatten recht schnell Erfolg, denn schon zu Beginn 20. Jahrhundert lebten in der Mongolei über 115.000 Lamas. Dies sind 20% der ganzen Bevölkerung und über 35% der Männer des Landes. Die Jungen wurden mit dem Alter von fünf oder sechs Jahren zum Kloster gebracht und standen von dort an unter der Vormundschaft der alten Lamas.

Im Jahre 1911 war die Mongolei ein unabhängiger und religiöser Staat und wurde von dem achten Bogd Khan geleitet. Nach der berühmten Revolution in 1921 jedoch begann der Buddhismus an Bedeutung zu verlieren und verblasste in den 40er und 50er Jahren fast völlig. Genau zu der Zeit, als die Regierung fast alle mongolischen Klöster schleifte und so die ehemals staatliche Religion zu vernichten suchte.

Buddhismus in der Mongolei

Die Rituale und die mystischen Ausübungen von Tantren beeinflussen die buddhistischen Praktiken, insbesondere der Glaube an die übermächtigen Kräften der gesungenen Worte beeinflussten die mongolische Religion stark. Dieser Glaube materialisierte sich auf bedruckten Flaggen und Büchern, wo Mantren auf ihnen rezitiert wurden. Nach dem Glauben der gelben Sekte ist das Buch das heiligste Objekt, denn es ist die Quelle der Weisheit und hilft den Menschen, vor ihren Schmerzen zu fliehen. Im Fall einer Tragödie, einer Krankheit oder wenn die astrologische Zeit passt, sieht die Religion vor, besondere Texte von Lamas lesen zu lassen. Dieses Ritual wird von den Mongolen stark genutzt. Dabei muss nicht ein ganzes Buch vorgelesen werden, sondern nur Dharani. Im Dharani sind einzelne Textpassagen, in der magische Silben enthalten sind, die die Essenz des Buches wiedergeben. Es gilt in den Familien der Mongolei als ein gutes Omen, wenn jede Familie eine eigene Sutra, gefaltet am oberen Ende ihrer Jurte aufbewahrt. In der Regel darf nur ein Lama sie anfassen. Die Sutra wird niemals in der aktuellen Form vorgelesen, doch bleibt sie als ein Symbol für den Inhalt selbst; der Inhalt wird immer einen Einfluss haben, ganz egal, ob sie vorgelesen wird oder nicht.

Die Mongolen glauben, es bringt der Familie Glück, wenn sie eine Gebetsflagge (Chiimoriin Dartsag) am hinteren Ende ihrer Jurte festbinden. Die Worte, die auf der Flagge stehen, sollen vom unbrechbaren Wind „lebendig“ gehalten werden. Die Lamas können zusätzlich mit den heiligen Büchern den Gläubigen leicht auf dem Kopf tippen. Was die Betenden selbst machen können, um ihren Glauben an den Buddhismus und ihre Gebete zu stärken ist, an den Gebetsrädern (zylindrisches Objekt mit hunderten von Gebeten) zu drehen.

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