Traditionelle Kleidung der Mongolen

Traditionelle Kleidung der Mongolen

Die traditionelle Kleidung der Mongolen besteht aus Deel, Hut, Stiefeln und Accessoires. Es gibt allerdings Unterschiede zwischen den verschieden ethnischen Gruppen in der Mongolei, doch die Form des Deels bleibt immer gleich: lange Ärmel, weite Flügel, die sich auf der Höhe der Schultern zusammen klappen lassen, Knöpfe an der rechten Schulter, hoher Kragen und ein Stoffgürtel um die Hüfte oder Taille.

Die Deels der Männer bestehen normalerweise aus dickem Stoff oder aus Baumwolle, wohingegen der Stoff der Deels von Frauen luxuriöser und mit Seidenprints dekoriert sind. Die Winter-Deels werden mit Schaf- oder Ziegenfell zusätzlich wärmer gemacht. Der traditionelle Hut kann mit Fell, Seide oder Filz hergestellt werden, je nach der Form des Hutes. Die Stiefel werden immer aus Leder angefertigt und als Innenfutter wird eine dicke Schicht Filz benutzt. Viele der Züchter fertigen ihre eigenen Deels und Stiefel an, doch immer mehr Nomaden orientieren sich nach der westlichen Mode. Heute tragen die Städter ihre traditionelle Kleidung nur noch zu festlichen Anlässen wie zu Tsagaan Sar (Neujahr Lunakalender), Schulabschluss oder Hochzeit.

Die ersten mongolischen Kostüme, die bekannt wurden sind die, die die Hunnen einst trugen. Sie bestehen aus Deel (mit einer Klappe dran), spitzen Stiefeln und Gürteln. Die Türken, die in Zentralasien vom 6. bis 10. Jahrhundert gelebt haben, trugen ähnliche Kleidungen. Der einzige Unterscheid zwischen den Kostümen war, dass die türkische Variante auf der anderen Seite zugeknöpft wurde. Erst seit dem 13. Jahrhundert begann man die mongolischen Kostüme zu schmücken und anstatt Leder Seide zu verwenden. Der hohe Kragen und die Klappe des Deels kamen recht spät dazu, erst seit die Mandschurei über die Mongolei herrschte. Zuvor wurde der Deel diagonal geschlossen, so wie Mönche ihn heute noch tragen.

  Traditionelle Kleidung der Mongolen  

Seit dem Beginn des 20. Jahrhundert begannen die Frauen anspruchsvollere und schickere Deels zu tragen. Sie kombinieren sie gern mit schönen Juwelen, um ihre soziale Stellung in der Gesellschaft zu zeigen. Die Deels der Chalcha-Frauen waren beispielsweise mit Seide und goldenen oder silbernen Brokaten geschmückt. Zusätzlich kombinierten sie noch Uuj oder ein Kleid (ärmellos), in einer anderen Farbe, dazu. Der Schmuck war in Form von Anhängern aus Materialien wie Korallen, Jade, Perlen und anderen Edelsteinen. Das wertvollste Material war die Perle, danach kamen Korallen und Silber. Die Damen flachten ihre Haare oftmals ab, bevor sie sich einen silbernen Schleier auf ihrem Kopf befestigten. Nach der kommunistischen Revolution wurden üppige und dekorierte Kostüme verboten, denn sie symbolisierten oftmals den Reichtum ihrer Träger. So wurden die Kleider der Frauen viel schlichter und westliche Hüte und Caps ersetzen die traditionell mongolischen Hüte. Die Frauen schnitten sich erstmals die Haare ab, sowie die Männer, die sich ihre Pferdeschwänze abschnitten.

 

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