Bräuche und Tabus der Mongolen

Bräuche und Tabus der Mongolen

In der mongolischen Jurte bestimmen viele Traditionen, Regeln und Tabus das Verhalten der Nomaden. Die größten Tabus sind:

  • sich an den zentralen Stelen der Jurte anzulehnen oder durchzulaufen. Dieser Brauch hat wahrscheinlich auch praktische Ursprünge, doch in erster Linie symbolisiert er die Stärke der Stelen für die Jurte.
  • nicht auf die Türleisten treten. Es gilt als verhängnisvoll, wenn man beim Betreten der Jurte auf die Türleiste tritt oder stolpert. Im Mittelalter, behaupteten die damaligen Reisenden, die von der Mongolei kamen, wurde man hingerichtet, wenn einer auf die Leiste trat.
  • nicht mit ausgestreckten Armen den Türrahmen berühren, denn es würde sonst wie ein Kreuz aussehen und normalerweise bedeutet ein Kreuz, dass jemand gestorben ist. Den Türrahmen mit beiden Händen gleichzeitig zu berühren ist ein schlechtes Omen.
  • Abfall in den Ofen schmeißen. Das Feuer gilt als rein.
  • nicht schmutzige Sachen mit sauberen Sachen mischen. Die Mongolen haben eine große Achtung für Reinlichkeit und mischen daher ihre schmutzigen Dinge nicht mit sauberen. Sie glauben das würde sie verunreinigen. Daher ist es inakzeptabel, schmutzige Kleider in die Truhe mit den sauberen zusammen zu verstauen.
Bräuche und Tabus der Mongolen
  • sich nicht (nördlich) höher setzen, als eine Person, die älter ist, als man selbst. Die Mongolen glauben zwar weniger an den Konfuzianismus als andere asiatische Länder, doch den älteren wird beträchtlicher Respekt entgegen gebracht. Der Älteste ist meist geschätzter Gast und sitzt ganz hinten in der Jurte. Ihm folgen dann die anderen, bis der jüngste ganz am Anfang der Jurte sitzt (Tür).
  • nicht zwischen der Feuerstelle und dem nördlichsten Punkt der Jurte laufen, denn es heißt, dort befinden sich die zwei heiligsten Punkte der Jurte. Die Nomaden glauben, dass die energiereichsten Stellen der Jurte genau dort entlang fließen und nicht durchbrochen werden dürfen. Die Besucher sollten am besten genauso aus der Jurte gehen, wie sie hereinkamen.
  • entgegen den Uhrzeigersinn laufen. „Nar Zuv" bedeutet „im Uhrzeigersinn“. Die Mongolen glauben, dass alles was im Universum ist, sich auch dreht, wie der Zyklus der Zeit und ihre Wandlung. Daher ist es wichtig, dass man sich ebenfalls im „Zyklus bewegt“. Ein Beispiel: sollten sie das Loch der Decke überdecken wollen, müsste um zum Seil zu gelangen im Uhrzeigersinn um die Jurte laufen.
  • keine Waffen mit in die Jurte  bringen. Bevor Sie in die Jurte eintreten, entfernen Sie ihr Messer von ihrem Gürtel und hängen oder legen Sie es so hin, dass man es einfach sehen kann und machen sie so Ihre guten Absichten klar.

Es gibt viele Bräuche in der Mongolei, die „vorgeben“, wie Gäste begrüßt werden. Die Mongolen bringen in der Regel großen Respekt ihren Besuchern entgegen und haben keine Vorurteile. Wenn Sie irgendwo angekommen sind, sollten Sie zu allererstes “Nochoi chor!” („Haltet euren Hund zurück!“), sagen. Auch wenn Sie keinen Hund weit und breit sehen, sollten Sie es trotzdem aussprechen. Damit geben Sie der Familie einen Zeichen, dass Besuch vor der Tür steht und die raus kommen sollten um ihn traditionsgetreu hereinzubitten.

Es gibt drei Arten, wie die Mongolen ihre Gäste begrüßen: Tsailaga (Tee anbieten), Budaalaga (Reis anbieten) und Dailaga (Abendessen anbieten). Tsailaga ist die am meisten angewendete Form. Besonders die Nomaden wenden sie oft an; wenn sie zum Beispiel gerade ihre Jurte aufgebaut haben und ihre neuen Nachbarn einladen wollen. Budaalaga und Dailaga sind zwar ähnlich, doch werden nur angewendet, wenn sie ihren Gästen besonderen Respekt zeigen wollen.

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