Die mongolische Jurte

Die mongolische Jurte

 Das mit Abstand wichtigste Element im Leben der mongolischen Nomaden ist die traditionelle Jurte mongolisch „Ger“. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert verstädterte sich die Mongolei enorm, doch mehr als die Hälfte der Bevölkerung blieb trotzdem auf dem Land. Sie leben so auf die traditionelle Art und Weise, in einer Jurte als auch in etwas moderneren Wohnungen oder Häusern.

Die Jurte setzt sich aus vier oder fünf flexiblen Holzrahmen (Zedernholz) zusammen. Eine niedrige Holztür, zwei zentrale Holzstelen, die die Jurte stabilisieren und ein „Toono“ (ein zylindrischer Dachrahmen aus 80 Holzstangen) vervollkommnen die Jurte.

Um die Jurte aufrecht zuhalten, werden die Wandteile zusammen gebunden und bilden dann einen Zylinder. Danach wird die Tür an den Wandteilen angebunden und alles wird noch einmal mit Seilen komplett rundherum befestigt. Wenn nun alles stabil ist, wird die Decke (Toono) an die zwei Stelen zur Stabilisierung angebunden und auf den Zylinder angehoben. Zum Schluss werden noch die 88 Stangen zwischen Wand und Toono gesteckt.

Viele große Wollfilz-Teile werden aneinander gebunden und außerhalb der Jurte zur Isolierung befestigt. Zum Schluss bedecken sie die Jurte komplett mit weißem Baumwollstoff.

Die moderne Jurte hat den Vorteil, dass sie im Winter durch die exzellente Isolierung (Filz) warm hält und innerhalb von nur 30min abgebaut werden kann. Zudem eignet sie sich bestens für Umzüge, weil sie aus wenigen Hauptteilen besteht.

Es gibt im mongolischen BRUCH (LINK!! CUSTOMS) einige Regeln, wie eine Jurte aufgebaut werden muss. Die Tür muss immer nach Süden zeigen. Weil der Ofen zur Vorbereitung des Essens und zur Wärmebildung dient, muss er mitten im Raum platziert werden, mit der Öffnung nach Osten. Ein Haufen Brennholz und ein Werkzeug für das Feuer wird neben dem Ofen platziert.

Die mongolische Jurte

Die Jurte selbst wird in zwei Teile geteilt: der westliche Bereich ist für den Mann und der östliche für die Frau. Alle Werkzeuge werden mit dem Mann und seinen „männlichen“ Aufgaben assoziiert (z.B. Airag Tasche (Kumiss), Sättel, Waffen) und deshalb werden sie auf die westliche Seite platziert. Objekte, die mit Frauen assoziiert werden, wie Kochwerkzeug und Teekannen werden auf die östliche Seite hingestellt. Zwei Betten werden jeweils auf einer Seite gestellt. Im nördlichen Teil der Jurte befinden sich die wertvollsten Gegenstände der Familie, weil dieser Bereich der Jurte heilig ist. Jede Familie hat ein oder mehrere Holztruhen am oberen Ende der Jurte. Darin verstauen sie Kleider, Geld und andere wertvolle Gegenstände. Auf die Kästen stellen sie religiöse Symbole, Bücher, Fotografien der Familie und vieles mehr.

  

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