Die mongolische Sprache

Die mongolische Sprache

Die mongolische Sprache zählt zu der ural-altaischen Sprachgruppe, wie auch türkisch, kasachisch, usbekisch, finnisch und koreanisch.

Sie ist eine agglutinierende Sprache, was bedeutet, dass bei den Worten die Suffixe zusätzlich auf das Basis-Wort addiert werden. Die mongolischen Worte sind entweder weiblich oder männlich, je nach Vokal zu bestimmen: А, У und О sind maskulin; Э, Ү und Ө sind feminin. Die Wörter können nicht zur selben Zeit maskuline und feminine Vokale haben.

Die Evolution der mongolischen Sprache können Sie besser verstehen, wenn Sie auch die traditionelle Schrift Uyghur studieren. Diese Orthografie der mongolischen Sprache wurde für mehrere Jahrhunderte genutzt. Zuvor wurden Vokale und Konsonanten abwechselnd benutzt, doch in der modernen mongolischen Sprache wurden einige Silben entfernt, sodass die Regel keine Funktion mehr hat. Von da an wurden lange Vokale eingesetzt. Beispiel: das Wort „Khan“ stammt von dem ehemaligen Wort „Khagan“.

Die traditionell mongolische Schrift stammt vom 9. und 10. Jahrhundert und basiert auf dem Uyghur Alphabet. Die offizielle Schrift stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das älteste Exempel der mongolischen Schrift ist der „Genghis Stein“, ein Denkmal, das Genghis Khan 1224 zu Ehren des Yesunge Prinzen anfertigen ließ. Der Prinz hatte es geschafft, sein Ziel von einer Entfernung von 536m bei einem Krieger-Wettkampf zu treffen.

Nach der Uyghur Schrift wurden andere Schriften in der Mongolei entwickelt und eingesetzt.

Die Erste der Schriften war eine horizontale quadratische Schrift. Kubilai Khan bat Lama Pagma eine neue Schrift zu kreieren, um die Alphabetisierung im Yuan Reich voranzubringen. Die Schrift, die er entwickelt hat, wurde „das neue Schreiben“ genannt. Bücher wurden in die Schulen gegeben und schon zum Ende der 1260er Jahre gingen Steuereinnahmen unter anderem an Schriftstudierende. 1270 forderten die Klöster und 1273 der Staat die Schrift national einzusetzen, doch trotz der ambitionierten Ziele konnte die neue Schrift die alten Schriften nicht ablösen.

  Die mongolische Sprache  

1648 erfand Zaya Bandida ein neues Alphabet, das sich „klares Schreiben“ nannte. Es war an die Uyghur-Schrift angelehnt. Sein Ziel war es, die Differenz zwischen gesprochener und geschriebener Sprache zu beheben. Damals wurden oft nur ein Buchstabe genutzt, doch der Buchstabe konnte auf mehrere Art ausgesprochen werden. Die neue Schrift wurde „klar“ genannt, weil sie nicht wie die Uyghur-Schrift war. Sie machte klare Unterschiede zwischen den sieben Vokalen und Konsonanten. Viele Dokumente wurden mit dieser Schrift beschrieben, doch auch diese Schrift schaffte es nicht, sich durchzusetzen und überall eingesetzt zu werden.

Für die Übersetzungen der religiösen Sutras wurde das „Soyombo“-Alphabet genutzt. Dieses Alphabet wurde von Ondor Gegen Zanabazar entwickelt. Es hatte 90 Buchstaben, die der Aussprache der Chalchas entsprachen. Mit diesem Alphabet war es möglich, sanskritisch, tibetisch und mongolisch zu übertragen.

Die Manchu-Schrift ist eine andere Variation der mongolischen Schrift. Norkhatsi Erdene und sein Assistent Gagai erfanden dieses Alphabet 1599.

Bis 1940 verwendeten fast alle Mongolen die ehemalige Uyghur Schrift, doch ab 1946 wurde die kyrillische Schrift zur offiziellen Schrift der Mongolei ernannt. Zuvor, in den 30ern, wurde entschieden, dass das lateinische Alphabet überall im Land verwendet werden soll. Manche Bücher und auch Zeitungen wurden schon damals mit lateinischen Buchstaben bedruckt, doch dieses Projekt wurde schließlich wieder eingestellt.

1990 versuchte die Regierung die ursprüngliche Schrift wiederzubeleben – ohne Erfolg.

Heute wird die alte Schrift nur noch in der Inneren Mongolei verwendet.

 

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