Attila der Hunne

Attila der Hunne

März 05 2020

Attila war von 434 (als Mitherrscher zusammen mit seinem Bruder Bleda) bzw. 444/45 (als Alleinherrscher) bis zu seinem Tod „König“ (rex) des Kriegerverbandes der Hunnen. Zentrum seines Machtbereichs war das Gebiet des heutigen Ungarns, wo die Hunnen im 5. Jahrhundert ein kurzlebiges Reich errichteten, das unter Attila die größte Machtentfaltung erlebte, aber bereits kurz nach seinem Tod wieder zusammenbrach.

Attila untergenommener Kriegszüge, die oft mit großen Härte Richtlinien und sich gegen Ostrom, 451/52 alle vor allem gegen Westrom richteten sterben. Daneben unterbesetzt er zu beiden Reichsteilen diplomatischen Kontakten, die vor allem zugehörigen, möglichst hohen Tributzahlungen der Römer durchschauen, die Attila Rechte, um sein nur Schließfach aufgebautes Vielvölkerreich zusamzu. Die Römer Folgen waren ein möglichst stabiles Verhältnissen im angrenzenden Barbaricum Rechte, um die Grenzen zu sichern. Für die Römisch-Hunnischen Kontaktieren Sie diese Orte mit ihren fragmentarischen Beziehungsgeschichtswerk des Priskos und einer Quelle zur Verfügung.

  Attila der Hunne  

Über Attilas frühe Jahre ist kaum etwas bekannt. Er wurde wohl um 400 geboren; sein Vater hieß Mundzuk, der Name seiner Mutter ist unbekannt. Mundzuk war zusammen mit seinen Brüdern Oktar und Rua (auch Ruga genannt), die einige Zeit ein hunnisches Doppelkönigtum ausübten, wohl ein Führer der Hunnen im Balkanraum, doch ist seine genaue Herrschaftsposition unbekannt. In der Forschung wird auch manchmal vermutet, dass Mundzuk keinen Anteil am hunnischen Königtum hatte.

Rua starb 434 unter ungeklärten Umständen. Attila vollendete zusammen mit seinem Bruder Bleda die von ihrem Onkel begonnene weitgehende Einigung der Hunnen im Balkanraum, wenngleich Attila nie über alle Hunnen herrschte. Zu dem großen Kriegerverband, der ihm und Bleda unterstand, zählten neben Sondergruppen wie den Akatziren, die um 448/49 unterworfen wurden, höchst verschiedene germanische und sogar kleinere iranische Gruppen (Alanen).

Nach Ruas Tod schlossen die Brüder mit dem Oströmischen Reich den Vertrag von Margus, wohl noch im Jahr 434 (die Datierung ist umstritten). Der Vertrag begünstigte eindeutig die Hunnen. Die Römer wurden zur Auslieferung von geflohenen Hunnen verpflichtet und mussten den Hunnen Zugang zu Märkten gestatten. Hinzu kamen eine einseitige Neutralitätsverpflichtung der Römer, die keinen gegen die Hunnen gerichteten Vertrag mit einer anderen Partei schließen durften, sowie Tribute des oströmischen Kaisers Theodosius II. Statt der 350 Goldpfund, die Rua erhalten hatte, sollten die Römer nun jährlich 700 Goldpfund entrichten. 

Die Spannungen zwischen Ostrom und den Hunnen blieben bestehen, während der Prestigegewinn Attilas und Bledas recht hoch war. Immer wieder nutzten die Römer Gelegenheiten, sich vom hunnischen Druck zu entlasten; die Zahlungen sollten immer nur Zeit erkaufen. Andererseits war Attila an einer großangelegten direkten Konfrontation nicht interessiert, zumal die Erfolgsbilanz hunnischer Truppen im 5. Jahrhundert nicht außergewöhnlich war. Ostrom verschleppte weitere Verhandlungen, daher führten Attila und Bleda 441/42 eine größere Offensive gegen das Ostreich; den Anlass bot die Plünderung hunnischer Königsgräber durch den Bischof der Stadt Margus. Mehrere Festungen und Städte wurden erobert und geplündert, darunter strategisch wichtige Orte wie Viminacium, Singidunum und Sirmium, die 441/42 fielen. Die Berater des Theodosius reagierten und es kam zu einer vorläufigen Einigung, doch schon kurz darauf stellten die Römer, die ihre Grenzbefestigungen wiederhergestellt hatten, die Zahlungen wieder ein.

Dennoch verzichtete Attila, der mit einer internen Auseinandersetzung beschäftigt war, auf eine neue Offensive. Er tötete 444/45 seinen Bruder Bleda und trat die Alleinherrschaft über die Hunnen an.

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