
Der Achit-See
Der Achit-See
Auf 1435 m Höhe entfaltet der Achit-See seine türkisfarbenen Gewässer zwischen Uvs und Bayan-Ölgii. Vogelschutzgebiet und Nomadenboden – eines der Geheimnisse des mongolischen Altai.
Der Achit-See, oder Achit Nuur auf Mongolisch, ist die größte Süßwasserquelle am Rande der Provinz Uvs im Nordwesten der Mongolie. In der bergigen Region des Altai bildet dieser See die Grenze zwischen den Provinzen Uvs und Bayan-Ölgii, den westlichsten Provinzen der Mongolie. Dieser See, der von November bis Mai gefroren ist, wird immer kleiner, seine Gewässer verdunsten durch verschiedene Hitzewellen in den letzten Jahren. Er liegt in einer Senke zwischen zwei Bergen auf 1435 m Höhe. Er ist der Ausgangspunkt verschiedener Wasserläufe und Flüsse: der Tsagaan, der Khatuugiin, der Bukhmurun und der Fluss Uliastai. Diese Zone wurde als Naturschutzgebiet ausgewiesen, insbesondere zwischen dem See, dem Fluss Khovd im Südosten und der Insel Dewel. An diesem Ort ist Bau verboten, und nur saisonale Aktivitäten wie Nomadismus sind gestattet. Im Winter ist kleinteilige, streng regulierte Fischerei möglich. Das gesamte Ökosystem dient der Reproduktion und Wiedereinführung lokaler Tierwelt. Es ist ein idealer Ort für die Vogelbrut, und man findet große Vielfalt an Fischen und anderen Säugetieren. Es ist ein Schutzgebiet für bestimmte bedrohte Arten, wie die Schwanenente, die bedroht und sehr wenig bekannt ist, oder der Weisskopfseeadler, ein Greifvogel, der nur im Süden Russlands, in der Mongolie und im Norden Chinas lebt. Eine weitere in den letzten Jahren wiedereingeführte Tierart: der mongolische Biber, der sich angepasst hat und nun auf der Insel Dewel lebt.
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