Chongor Sanddünen

Die Chongor Sanddünen, ”Chongoriin Els”, sind wohl die beachtlichsten Sandmassen des Gobi Gurvan Saichan Nationalparks, deren Fläche mehr als 900km2 groß ist. Diese Dünen gehören zu den flächengrößten, sandigsten Gebieten der Mongolei. Aus dem Nichts entstehend, sind sie zweifellos eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten im Land. Weil der Wind stets von Norden nach Süden weht, werden die Sanddünen bis zu 300m hoch. Die Chongor Dünen erstrecken sich über einen Gebiet von 180km und breiten sich 27km aus. Einwohner nennen sie die "singenden Dünen", auf Grund der Töne, die entstehen, wenn der Wind den Sand bewegt. Die Sanddünen umgibt Steppe soweit das Auge blicken kann.

Aufgrund der beeindruckenden blassgelben Farbkombinationen strahlen die Chongor Dünen einen besonderen Reiz aus. Im Norden gibt es parallel zu ihnen üppige und prächtige Vegetation, in Linienformen, umgrenzt von dem Chongoriin Gol Fluss. Er fließt an den Sanddünen entlang und bildet eine Oase inmitten der trockenen Landschaft. Seine Quelle liegt unter der Erde.

Diese Gegend ist zudem reich an Fossilien gefundener Dinosaurier und an Mineraleinlagerungen.

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