Aufenthalt bei einer Familie der Yak-Züchter-Vereinigung

Mit der Zusammenarbeit mit NGO AVSF haben wir ein (Touristen) Projekt auf die Beine gestellt, das Arkhangai Ar Arvijin Delgerekh Yak Züchter Vereinigung heißt. Mit Fairtrade Projekten unterstützt die Vereinigung die Yak Züchter, damit Sie ihr Yak-Woll-Business wachsen lassen können und weniger von Kaschmir abhängig sind, zumal die Kaschmir Ziegen einer der Gründe für die Wüstenbildung sind.

Die Kooperation hat 168 Mitglieder und unser Ziel ist es, einen nachhaltigen Tourismus zu kreieren, denn wir wollen neue Arbeitsplätze schaffen und Einkommen sichern. Heutzutage hat die Mongolei ein Problem mit der Überweidung, denn es gibt zu viele Tiere, die das Land ausnehmen und daher ist der Tourismus für die Züchter eine andere Art ihr Lebensunterhalt zu finanzieren und dies wiederum ist eine andere Art die natürlichen Ressourcen des Landes zu schützen. Einer der Ziele dieser Organisation ist, die Herden einzuschränken und somit die negativen Effekte der Überweidung so gut wie möglicht zu lindern.

Die Familien, die sich dafür entscheiden bei diesem Programm dabei zu sein, entscheiden sich auch ihr tägliches Leben mit den Reisenden zu teilen. Sie zeigen Ihnen viele Aktivitäten, die sie täglich machen müssen. Hier eine Liste:

  • Aktivitäten der Züchter: Tiere melken, sie kämmen, Kuhfladen sammeln
  • Pferde trainieren
  • Holz hacken und transportieren
  • Milchprodukte herstellen: Aaruul, Eezgi, Sahne, Käse, Joghurt, Destillation von Milch Wodka, vergorene Stutenmilch
  • Traditionelle Gerichte kochen
  • Herstellung der traditionellen Kleidung, z.B. Deel
  • Filz Herstellung: Dreschen der Wolle, Weberei, etc.
  • Auf- und Abbau der Jurte
  • Holzarbeiten: Herstellung von Holzgestellen einer Jurte und traditionellen Möbel
  • Lederarbeiten, insbesondere Pferdesattel

Bei einem Nomaden untergebracht zu sein ist nicht ohne. Sie sollten folgendes wissen:

  • abgesehen von dem Gehalt, das wir den Familien für Unterkunft, Essen und Aktivitäten geben, geben wir auch der Organisation 30% (für Projekte, Sozialarbeiten und VAT)
  • die Familien sind nicht dran gewöhnt Fremde aufzunehmen und wir beschränken die Anzahl der Besucher auf das Minimum. So erleben Sie eine einfache und naive Beziehung, die voller Überraschung ist. Es ist wichtig, dass Sie ein offenes Gemüt haben.
  • die Ausstattung ist sehr simpel, meistens gibt es nur eine Jurte mit vier Betten für die Reisenden, sehr dünne Matratzen und es kann passieren, dass manch ein Reisender auf dem Boden schlafen muss, etc. -es gibt keine Dusche, nur eine kleine Möglichkeit, Katzenwäsche zu machen
  • nicht immer gibt es trockene Toiletten… sollten Ihnen keine zur Verfügung stehen, machen Sie es wie die Nomaden: gehen Sie in die Natur.

Wie Sie es jetzt vielleicht einsehen, gibt es bei den Familien keinen besonderen Komfort. Jedoch werden Sie hier eine ganz besondere Erfahrung direkt, aus nähester Nähe bei den Nomaden machen können. Originalität hat oft einen Preis, hier ist es der Komfort, der auf sein Minimum reduziert wird.

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