Ein neues Fossil eines seltenen Dinosauriers in der Mongolei entdeckt

Ein neues Fossil eines seltenen Dinosauriers in der Mongolei entdeckt

Ein neues Fossil eines seltenen Dinosauriers in der Mongolei entdeckt

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Eine überraschende Entdeckung im Süden der Mongolei wirft viele Fragen bei Forschern auf. Irgendwo zwischen einem Schwan und einem Reptil mit einem Hauch von Pinguin präsentiert sich diese neue

  1. Dezember 2017 – Eine überraschende Entdeckung im Süden der Mongolei wirft viele Fragen bei Forschern auf. Irgendwo zwischen einem Schwan und einem Reptil mit einem Hauch von Pinguin könnte diese neue Dinosaurierart, genannt "Halszkaraptor escuilliei", unser Verständnis der Evolution grundlegend verändern.

Fossilien eines merkwürdigen Dinosauriers sollen in der Region der Gobi entdeckt worden sein und wurden als völlig neue, bislang unbekannte Art identifiziert. Dieser Dinosaurier gehörte zu einer fleischfressenden Art, die während der Kampanien-Zeit lebte, vor etwa 80 Millionen Jahren. Durch die genaue Analyse des Fossils konnten die Forscher den Dinosaurier in die Kategorie der Velociraptoren einordnen \– kleine fleischfressende Dinosaurier.

Das Überraschendste an dieser Entdeckung bleibt allerdings sein Aussehen. Der Halszkaraptor escuilliei präsentiert sich mit dem Antlitz eines Pinguins, einem langen Schwanenhals und zwei kleinen Flügeln, die ihm nicht zum Fliegen dienten. Sein mit kleinen Zähnen besetzter Schnabel lässt vermuten, dass der Dinosaurier piscivor war (sich von Fischen ernährte). Nach Ansicht der Paläontologen war der Halszkaraptor escuilliei sowohl zum Schwimmen als auch zum Laufen fähig, um zu jagen.

Paul Tafforeau, einer der Paläontologen, die für die Analyse des Fossils verantwortlich sind, erklärt: « Er war zweifellos in der Lage, auf dem Land äußerst effizient zu rennen, im Gegensatz zur Ente […] Er konnte sich auch im Wasser fortbewegen, wie Pinguine, und seinen langen Hals nutzen, um Nahrung zu suchen oder um im Hinterhalt zu fischen ».

Handelt es sich um eine Fälschung?

Die Frage nach seiner Authentizität stellte sich bereits seit seiner Entdeckung. Dieses besondere Fossil wurde leider nicht von Wissenschaftlern unter der Erde gefunden, sondern stammt aus illegalen Kanälen und wurde auf dem internationalen Fossilienmarkt erworben.

Pascal Godefroit, Mitglied des Königlichen Belgischen Instituts für Naturwissenschaften in Brüssel, erklärt: « Der illegale Fossilienhandel stellt eine Herausforderung für die moderne Paläontologie dar ». Und er fährt fort: « Illegal aus der Mongolei exportiert, befand sich Halszka in Privatsammlungen auf der ganzen Welt, bevor er 2015 erworben und den Paläontologen zur Untersuchung und zur Vorbereitung seiner Rückkehr in die Mongolei überlassen wurde ».

Erworben von François Escuillié, Präsident von Eldonia, einem auf Paläontologie spezialisierten Unternehmen, hielten die Forscher zunächst für eine Fälschung. Tatsächlich ist der organisierte Fossilienhandel eine Realität, die in China und der Mongolei grassiert, und viele Kriminelle versuchen, gefälschte Fossilien aus Knochenfragmenten von Tieren zusammenzusetzen, um sie dann weiterzuverkaufen.

Um die Authentizität des Fossils nachzuweisen, nutzten die Paläontologen ein zuverlässiges Werkzeug, das Europäische Synchrotron in Grenoble. Dieses Verfahren nutzt eine Röntgenbildgebungsmethode, um die kleinsten Details des Skeletts zu untersuchen und zu erkennen. Paul Tafforeau erklärt: « Dies ist derzeit die leistungsstärkste und präziseste Methode, um die winzigsten Details eines Fossils zu offenbaren, ohne es zu beschädigen ». Das Ergebnis ist eindeutig: Bei diesem Fossil handelt es sich tatsächlich um einen Dinosaurier, der während der Kampanien-Zeit lebte. Der Halszkaraptor escuilliei ist daher der erste je entdeckte semi-amphibische Dinosaurier.

Die Mongolei hat uns noch längst nicht alle Überraschungen offenbart und wird weiterhin neue Geheimnisse enthüllen.

Charlène – Nomadays\nSeit den Anfängen bei Nomadays als SEO-Redakteurin, später als Content Manager und Leiterin der Kommunikationsabteilung, begleitet Charlène das Abenteuer mit Leidenschaft und Treue. Nach sieben Jahren in Asien \– von China über Thailand bis zur Mongolei und Südkorea \– hat sie das Reisen zur Lebensart gemacht. Als Liebhaberin von Worten, Natur und Begegnungen bemüht sie sich, in ihren Texten eine sensible, engagierte und verantwortungsvolle Vision des Tourismus zu vermitteln. Für sie ist jeder Artikel eine Brücke zwischen Neugier, Respekt und Staunen.

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