Der Nationalpark Khögnö Khan

Der Nationalpark Khögnö Khan

Der Nationalpark Khögnö Khan

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Fauna & BiodiversitätBergeNationalparks

Zwischen Steppe und Taiga, 250 km von Ulan-Bator entfernt, verbindet der Park Khögnö Khan heiligen Berg, Mini-Gobi-Dünen und Klosterruinen. Praktischer und kultureller Reiseführer.

Der Nationalpark Khögnö Tarna (besser bekannt als Khögno Khan) liegt 250 km von Ulan-Bator entfernt, auf dem Weg nach Kharkhorin (auch als Karakorum bekannt). Mit einer Fläche von 47.000 Hektar bietet dieser Park zahlreiche historische Denkmäler, dichte Wälder aus Birken und Pappeln sowie Quellen. Das Ökosystem dieses Parks ist besonders interessant, da es den Schnittpunkt zwischen Steppe und Taiga darstellt. Man findet hier daher Fauna und Flora, die für diese beiden Systeme charakteristisch sind, sowie herrliche Landschaften mit den Granitformationen von Khögnö Khan. 1997 als Naturreservat gegründet, wurde er 2003 zum Naturpark – also zu einer von der Mongolei geschützten Zone von pädagogischem, historischem, kulturellem oder Umweltwert.

Der heilige Berg Khögnö Khan ist ein verehrter Berg, der an der Grenze der Regionen Övörkhangai, Bulgan und Töv liegt.

Die Tradition, Berge zu verehren, stammt aus prähistorischen Zeiten. Heute werden Berge regelmäßig bei nationalen oder lokalen Zeremonien verehrt. Jeder, der einen heiligen Berg besucht, wird Opfergaben darbringen und wahrscheinlich einen Wunsch an den Geist des Berges richten. Man besteigt einen heiligen Berg nicht ohne einen genauen und wichtigen Zweck.

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