Café Milk: die Mongolei im Musée du Quai Branly
- Mai 2012
Zum Abschluss dieser Café-Milk-Saison lädt Sie Sandrine Rülhmann, Anthropologin und Spezialistin für die Mongolei, am Sonntag, 3. Juni zu einem Gespräch und einer Kostung rund um die Ernährung und insbesondere um die Rolle der Milch in der mongolischen Kultur ein.
Ergänzend zu den BEFORE-Veranstaltungen, die freitags abends rund um große Ausstellungshöhepunkte stattfinden, lädt das Musée du Quai Branly die Besucher in diesem Jahr zu einem neuen Termin ein: Les Dimanches Décalés (Die versetzten Sonntage). Liebhaber zeitgenössischer Kreation, abenteuerlustige Musikfreunde oder Feinschmecker können ihren Museumsbesuch ganz frei um einen dieser besonderen Nachmittage erweitern.
Das Musée du Quai Branly und das Café Milk laden Sie dazu ein, die Mongolei am Sonntag, 3. Juni von 16 bis 18 Uhr durch ihre Ernährungskultur und die Milch kennenzulernen.
7000 Jahre vor unserer Zeitrechnung wurden Ziegen, Schafe und Rinder in der gesamten Levante und im Westen des Mittleren Ostens gezüchtet. Um 4000 v. Chr. stand mit dem Aufkommen von Lamas und Alpakas die Milch in den Bergen des Nordwestens Südamerikas zur Verfügung… Die Ausweitung der Rinder-, Ziegen- und Schafzucht sowie die Domestikation von Zebus, Eseln, Pferden, Kamelen, Dromedaren und Wasserbüffeln erweiterten die Milchwirtschaft auf den Großteil Europas, Zentralasiens, der arabischen Halbinsel, auf Teile Afrikas, Indiens und des Fernen Ostens bis nach China. Vor 2500 Jahren konnte bereits mehr als die Hälfte der Welt Milch konsumieren.
Die Dimanches Décalés des Musée du Quai Branly – eine originelle Art, den Museumsbesuch ausklingen zu lassen!!!
Praktische Informationen: Website: Musée du Quai Branly Foyer des Théâtre Claude Lévi-Strauss Eintritt im Rahmen verfügbarer Plätze mit gültigem Museumszugang (Eintrittskarte oder Pass). Foto Cyril Zannettacci
Charlène Nomadays
Als SEO-Redakteurin der ersten Stunde bei Nomadays, später Content Manager und Leiterin des Kommunikationsteams, begleitet Charlène das Abenteuer von Anfang an mit Leidenschaft und Treue. Nach sieben Jahren in Asien – von China über Thailand, die Mongolei bis nach Südkorea – hat sie das Reisen zu ihrer Lebensweise gemacht. Verliebt in Worte, Natur und Begegnungen, bemüht sie sich, in ihren Texten eine sensible, engagierte und verantwortungsvolle Vision des Tourismus zu vermitteln. Jeder Artikel ist für sie eine Brücke zwischen Neugier, Respekt und Staunen.


