Die beste Reisejahreszeit in der Mongolei

In der Mongolei gibt es im Jahr mehr als 260 Sonnentage und deshalb zählt das Land mit zu den sonnigsten Ländern der Welt. Auch im Winter bleibt der Himmel intensiv blau; das Blau beißt sich mit der harten Kälte.

Frühling
Als Übergangs- und Frühlingsmonate gelten April und Mai. Während diesen Monaten steigen die Temperaturen plötzlich, doch es ist auch die Zeit der Sandstürme: wenn Sie sich in der Wüste Gobi mitten in einem Sandsturm befinden, erwartet Sie ein einzigartiges Erlebnis.
Der Mai ist bekannt als der überraschungsreichste Monat des Jahres. Während an nur einem Tag können Sie das Klima aller vier Jahreszeiten erleben … Die Mongolen sagen: „Vorsicht vor der Morgensonne“.
Der Frühling ist die Jahreszeit in der Tiere häufig ihre Jungen werfen oder es ist die Zeit der Schur; entsprechend viel gibt es auf dem Land zu sehen.
Falls Sie allein in der Steppe sein und sich dem Tempo der Nomaden anpassen wollen (Umzug, Geburt, Kämmen, Kaschmir), ist diese Zeit die wohl am besten geeignete.

Sommer und Herbst
Die schönsten Monate in der Mongolei sind: Juni, Juli, August und September.
Ab Juni steigen die Temperaturen aufwärts, höher als 20°C, sehr angenehm um zu reisen. Juni und Juli sind die trockensten Monate des Jahres. Trotzdem kann es öfter vorkommen, dass es besonders in Chovsgol regnet.
Für den Besuch der Wüste Gobi sollten Sie sich am besten Juni und August vornehmen.
Ab Juli wird die Steppe wunderbar grün, auch für die nächsten zwei Monate.
Ab dem 15. August fallen nachts die Temperaturen deutlich und das Frostrisiko steigt. Tagsüber bleibt es jedoch mild, zwischen 15°C und 25°C, und das mindestens bis Mitte September. Danach färben sich die Blätter der Lärchenwälder herbstlich. Das ganze Land wird atemberaubend schön! Das Wetter ist noch immer trocken und sonnig, doch die Temperaturen fallen stetig weiter. Sie können die Mongolei bis noch Ende Oktober besuchen, doch spätestens dann ist wärmere Kleidung notwendig, denn die Temperaturen gehen leicht unter 0°C.
Schneefallrisiko besteht schon ab Mitte August in den Bergen und im Flachland ab Mitte September.

Winter
Die Temperaturen sind von November bis März stets im Minusbereich und schwanken. Durchschnittlich liegen sie in den kältesten Monaten des Jahres um -25°C (Dezember und Januar). Während dieser Zeit ist es sehr trocken und kalt und es gibt nur wenig Schnee (der Schnee hier ist ein Zeichen des milden Zaubers). Falls Sie passende Ausrüstungen haben sollten, kommen Sie die Mongolei besuchen. Ein Aufenthalt während dieser Jahreszeit bei den Nomaden ist eine magische Erfahrung; der Empfang ist so warm, wie es draußen kalt ist. Zu dieser Jahreszeit können sie mit Falknern auf die Jagd gehen, eine Hundeschlittenfahrt machen oder beim Eisfestival dabei sein.